Weltjugendtage

Es begann im Jahr 1985, das von den Vereinten Nationen als „Jahr der Jugend“ ausgerufen wurde. Johannes Paul II. nahm dies zum Anlass und lud die Jugend am Palmsonntag nach Rom ein – und sehr viele folgten dem Ruf zum gemeinsamen Gebet. Er übergab den Jugendlichen ein einfaches Holzkreuz, das dann zum Kreuz der Jugendlichen wurde, zum Kreuz der Weltjugendtage.

1987 fand das Weltjugendtreffen zum ersten Mal außerhalb Roms statt, ca. eine Million junge Menschen versammelten sich in Buenos Aires (Argentinien) mit Papst Johannes Paul II., um ihren Glauben zu feiern. Es wurde festgelegt, dass alle zwei bis drei Jahre ein großes, zentrales Treffen in einer Weltmetropole stattfindet und in den Jahren dazwischen der Weltjugendtag in der Zeit um den Palmsonntag auf diözesaner Ebene gefeiert wird.

Barcelona 2011
Copacabana 2013
Papst Franziskus
Don-Bosco-Fest in Madrid 2011

Die Weltjugendtage begannen dann ihre Reise durch die ganze Welt: Santiago de Compostela, Tschenstochau, Denver, Manila, Paris, Rom, Toronto, Köln, Sydney, Madrid und jetzt Rio de Janeiro! Vieles blieb unvergesslich: 1991 trafen sich in Tschenstochau (Polen) Jugendliche aus West und Ost nach dem Fall der Berliner Mauer, 1995 war die höchste Teilnehmerzahl von ca. vier Millionen in Manila (Philippinen), zwei Millionen Jugendliche kamen im Jubeljahr 2000 nach Rom, und in Köln im Jahr 2005 fand das bisher einzige Treffen im deutschsprachigen Raum statt. Die Weltjugendtage verbinden die Jugendlichen der Welt und schenken ihnen neuen Mut und Hoffnung!

(Fotos: madrid11.com / rio2013.com / Privatarchiv)

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