Nach Assisi per Fahrrad

14 Radfahrerinnen und Radfahrer unternahmen eine 700 Kilometer lange Tour mit einem besonderen Ziel: Assisi, die Stadt des Friedens.

Assisi war das Ziel der diesjährigen Radtour der Salesianischen Jugendbewegung. Von 18. bis 28. August radelten 14 junge Erwachsene vom Brenner nach Assisi und erlebten einen besonderen Pilgerweg: Inmitten von schönen Landschaften, getragen vom Miteinander und der Gemeinschaft und begleitet von Impulsen aus der Umweltenzyklika „Laudato Si“ fuhren sie per Fahrrad quer durch Italien.

Besichtigungen der Städte Trient, Verona, Ferrara, Bologna oder Florenz ließen die Gruppe in die reiche Geschichte und Kultur Italiens eintauchen. Übernachtungsmöglichkeit fanden sie auf der Strecke in Salesianerhäusern und eine große Gastfreundschaft war spürbar. „Auch wenn ich abends immer ziemlich erschöpft war, kam am nächsten Morgen sofort wieder die Motivation –  um neue Landschaften zu sehen und dem nächsten Ziel entgegen zu radeln.“, erzählt der 20-jährige Jus-Student Martin.

Nach acht Tagen auf dem Rad verbrachte die Gruppe zwei Tage in Assisi und lernte die Lebensgeschichten der heiligen Franz und Klara näher kennen. „Der lohnendste Moment der ganzen Tour war der erste Blick auf die Stadt Assisi“, fügt Martin hinzu. Besonders gefiel ihm in Assisi die romanische Grabeskirche „San Francesco“. An den beiden großen Heiligen wurde deutlich, was einzelne Menschen bewirken können und welche große Ausstrahlung und Botschaft Assisi heute noch hat.

Ein Dank gilt Pater Otto Ledermüller, der die Gruppe mit einem Kleinbus begleitete, leckere Mittagsjausen vorbereitete, Impulse aus „Lautato Si“ mitgab und mit der Gruppe Gottesdienste feierte. Eine Frage blieb offen: „Wohin geht die Radtour 2018?“

(Peter Rinderer SDB)

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